Familiendrama in Sachsen-Anhalt: 25-Jähriger soll erst seine Mutter, dann sich selbst erschossen haben

Aland - Ein 25-jähriger Mann hat am Samstagabend in der sachsen-anhaltischen Gemeinde Aland (Landkreis Stendal) in einem Wohnhaus erst seine 57-jährige Mutter erschossen und später sich selbst.

Der 25-Jährige schoss sich noch während der Fluchtfahrt in den Kopf.
Der 25-Jährige schoss sich noch während der Fluchtfahrt in den Kopf.  © Polizei

Details zum Motiv gebe es aktuell nicht, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen.

Der Mann flüchtete nach der Tat mit dem Auto und schoss sich auf der Bundesstraße bei Wittenberge mit einer Pistole in den Kopf, wie die Polizei mitteilte.

Der Audi prallte daraufhin seitlich gegen die Schutzplanke und kam nach etwa 300 Meter auf der Fahrbahn zum Stehen.

Der 25-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo er starb.

Die Untersuchungen am Tatort in Vielbaum und am Fahrzeug dauern an.

Die Bundesstraße musste voll gesperrt werden.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über Suizide. Da der Vorfall im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt steht, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren. Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Polizei

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