Schon wieder 14 neue Fälle: Halle nähert sich kritischem Inzidenz-Wert

Halle (Saale) - In Halle sind von Samstag auf Sonntag weitere 14 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. In den vergangenen sieben Tagen registrierte die Saalestadt damit 29,9 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Besucherhinweise auf die Abstandsregelungen im Kunstmuseum Moritzburg in Halle. In Sachsen-Anhalts größter Stadt sind seit Samstag erneut 14 neue Corona-Fälle registriert worden.
Besucherhinweise auf die Abstandsregelungen im Kunstmuseum Moritzburg in Halle. In Sachsen-Anhalts größter Stadt sind seit Samstag erneut 14 neue Corona-Fälle registriert worden.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Das erklärte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (63, parteilos) am Sonntag auf einer Pressekonferenz erklärt. Der Sieben-Tage-Inzidenz sei somit seit Samstag nochmals um einen Wert von 4,6 gestiegen.  

Nach der Corona-Landesverordnung und dem Beschluss von Bund und Ländern vom Mittwoch müssen zusätzliche Beschränkungen eingeführt werden, sobald dieser sogenannte Inzidenzwert 35 erreicht. Sollten die Werte in den kommenden Tagen deutlich schneller steigen als sieben Tage zuvor, würde Halle die kritische Marke in wenigen Tagen reißen. 

Wiegand sprach am Sonntag von einem klaren Trend: "Wir müssen damit rechnen, dass die Zahlen weiter steigen."

Er habe bereits mit Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) telefoniert, dessen Landesregierung am kommenden Dienstag das weitere Vorgehen Sachsen-Anhalts bestimmen soll. Unter anderem sollen dabei dem Vernehmen nach ursprünglich für Anfang November geplante Lockerungen, wie die Öffnung von Diskotheken und eine Lockerung der Bestimmungen für Feiern, zurückgenommen werden.

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand appellierte am Sonntag erneut an die Bürger der Stadt.
Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand appellierte am Sonntag erneut an die Bürger der Stadt.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Wiegand appellierte am Sonntag erneut an die Hallenserinnen und Hallenser, ihre Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Die Infektionsketten würden immer schwerer nachvollziehbar.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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