Hauptbahnhof Halle: Einsatz von Spezialkräften wegen Plastikbeutel

Halle (Saale) - Ein herrenloser Beutel führte am gestrigen Mittwoch zu einem aufwendigen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Halle.

Vorsichtshalber wurde der betroffene Bereich des Bahnhofs gesperrt. (Archivbild)
Vorsichtshalber wurde der betroffene Bereich des Bahnhofs gesperrt. (Archivbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Mitarbeiter der Bahnsicherheit informierte gegen 9 Uhr die Bundespolizei über einen Beutel in einem Fahrstuhl zum Bahnsteig 12/13. 

Der Inhalt des verschnürten Beutels war nicht einsehbar. Eine Nachsuche der Beamten nach einem möglichen Besitzer und initiierte Lautsprecherdurchsagen blieben erfolglos. 

Der Bereich rund um den Fahrstuhl sowie die Bahnsteige 12/13 wurden daraufhin geräumt und abgesperrt, der Zugverkehr an den betroffenen Gleisen eingestellt. 

Der angeforderte Entschärfungsdienst der Bundespolizei röntgte die Tragetasche und gab kurze Zeit später Entwarnung. 

Eine Gefährlichkeit ging von dem Beutel nicht aus, wie die Bundespolizei mitteilte. In ihm wurden lediglich Lebensmittel festgestellt, die anschließend entsorgt wurden.

Der abgesperrte Bereich und die beiden Bahngleise konnten um 10.15 Uhr wieder für den Personen- beziehungsweise Zugverkehr freigegeben werden. Durch die Sperrung kam es glücklicherweise nur zu minimalen Verspätungen. 

Da die Bundespolizei immer wieder mit derartigen Sachverhalten konfrontiert wird, appelliert sie erneut an alle Fahrgäste, ihr Reisegepäck immer im Blick zu behalten, nah bei sich zu führen und ganz besonders darauf zu achten. 

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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