Kein 2G plus in der Gastronomie: Sachsen-Anhalt will sich nicht an neue Maßnahmen halten

Magdeburg - Sachsen-Anhalt bleibt zunächst bei seinen derzeit geltenden Corona-Maßnahmen und wird in der Gastronomie nicht zusätzlich auf Tests für Genesene und Geimpfte (2G plus) setzen.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) will eigene, differenzierte Lösungen für sein Bundesland finden. (Symbolbild)
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) will eigene, differenzierte Lösungen für sein Bundesland finden. (Symbolbild)  © Ronny Hartmann/dpa

In Sachsen-Anhalt gebe es anders als in anderen Bundesländern fast nur die Delta-Variante des Coronavirus, deshalb seien neue Maßnahmen zunächst nicht nötig, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) am Freitag in Magdeburg nach der Bund-Länder-Konferenz. "Es ist unsere Aufgabe, differenzierte Lösungen zu finden." Jeder finde seine eigene Taktung.

Die Bund-Länder-Runde hatte sich darauf verständigt, dass Geimpfte und Genesene in Restaurants, Cafés und Kneipen künftig einen tagesaktuellen negativen Corona-Test oder eine Auffrischungsimpfung vorweisen müssen.

In Sachsen-Anhalt müssten Gäste in der Gastronomie geimpft oder genesen sein, es bleibe bei der 2G-Regelung, sagte Haseloff.

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Die derzeit geltende Landesverordnung solle wie geplant bis zum
18. Januar in Kraft bleiben.

Der Landesregierungschef und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sagten, Sachsen-Anhalt bleibe dabei, dass Geboosterte bei 2G plus einen negativen Test vorweisen müssen.

Titelfoto: Ronny Hartmann/dpa

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