"Kritischer Zustand!" Nationalpark Harz spricht Warnung für Wochenend-Besucher aus

Osterode - Am Wochenende wird ganz Deutschland von einer Hitzewelle überrollt. Der Nationalpark im Harz warnt vor einer akut hohen Waldbrandgefahr. 

Der Nationalpark warnt seine Gäste, vor allem am Wochenende Vorsicht walten zu lassen.
Der Nationalpark warnt seine Gäste, vor allem am Wochenende Vorsicht walten zu lassen.  © Christian Grube

Kein Regen, dafür sengende Sonne und Hitze: Wie der Nationalpark Harz am Freitag mitteilte, wird die Waldbrandgefahr in diesem Gebiet kritisch ansteigen. 

"Die Wetterprognosen sagen für die nächste Woche eine Hitzewelle mit extremen Temperaturen und weiterhin ausbleibenden Niederschlägen voraus. Hitze und intensive Sonneneinstrahlung trocknen den Waldboden zusätzlich aus", so die Mitarbeiter des Nationalparks. Besucher der Wälder seien deswegen darauf hingewiesen, sich dementsprechend zu verhalten. 

Offene Feuer, Rauchen, Wildcampen und das Abstellen von Autos auf trockenen Gras seien deshalb strengstens untersagt. Jeder kleinste Waldbrand sollte sofort der örtlichen Feuerwehr gemeldet werden. 

"Für das bevorstehende Wochenende ist mit einem starken Gästeandrang auf den Harz zu rechnen. Nicht alle Gäste halten sich erfahrungsgemäß an diese Regeln und daher ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger mithelfen, Fehlverhalten zu beobachten und auch zu korrigieren", heißt es in der Mitteilung weiter. Deshalb sei es wichtig, andere Mitwanderer anzusprechen, wenn sich jemand zum Beispiel unwissentlich falsch verhält.  

Kaum Niederschlag und viel Sonne haben den Waldboden im Harz austrocknen lassen.
Kaum Niederschlag und viel Sonne haben den Waldboden im Harz austrocknen lassen.  © Christian Grube
Am Wochenende werden zahlreiche Besucher im Harz erwartet.
Am Wochenende werden zahlreiche Besucher im Harz erwartet.  © Christian Grube

Überall im Nationalpark seien außerdem Rettungspunkte markiert, an denen man sich im Falle eines Brandausbruchs orientieren und auch schnell Hilfe rufen könnte. 

Titelfoto: Christian Grube

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