Künftiger Landkreistagchef: Notfalls auf Warmwasser verzichten

Magdeburg - Mitarbeiter in kommunalen Einrichtungen sollten sich aus Sicht des künftigen Landkreistags-Präsidenten auf kühlere Räume einstellen.

Mitarbeiter in kommunalen Einrichtungen sollten sich aufgrund der Energiekrise auf kühlere Räume einstellen, meint der Landrat des Burgenlandkreises Götz Ulrich (52, CDU). (Archivbild)
Mitarbeiter in kommunalen Einrichtungen sollten sich aufgrund der Energiekrise auf kühlere Räume einstellen, meint der Landrat des Burgenlandkreises Götz Ulrich (52, CDU). (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

In bestimmten Bereichen müsse die Raumtemperatur angesichts der Energiekrise womöglich runtergedreht werden, sagte der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich (52, CDU), der "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Gegebenenfalls müsse auch auf Warmwasser verzichtet werden, um Gas zu sparen.

Angesichts des Ukraine-Krieges hält Ulrich auch das Datum für den Kohleausstieg noch für offen. Erst habe es 2035 geheißen, dann sei für Sachsen-Anhalt 2030 im Gespräch gewesen, nun komme der Ukraine-Krieg.

"Ich erwarte jetzt, das wir keine Verkürzung vorantreiben. Sondern in Sachsen-Anhalt vielleicht ein, zwei Jahre länger abbauen."

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Ulrich tritt das Amt des Landkreistags-Präsidenten am 12. Juli an.

Er folgt auf Michael Ziche (60, CDU), der als Landrat des Altmarkkreises Salzwedel ausscheidet.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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