Mehr als 14.000 Wildunfälle in Sachsen-Anhalt 2020: ADAC warnt vor Zeitumstellung

Magdeburg/Laatzen - Im Jahr 2020 hat es in Sachsen-Anhalt nach Angaben des ADAC 14.337 Wildunfälle gegeben.

Ein totes Reh liegt im Graben. Die Anzahl der Wildunfälle in Sachsen-Anhalt hat stark zugenommen. (Symbolbild)
Ein totes Reh liegt im Graben. Die Anzahl der Wildunfälle in Sachsen-Anhalt hat stark zugenommen. (Symbolbild)  © dpa/Wolfgang Kumm

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl um 763. Damit war der Wildwechsel auch im vergangenen Jahr die Unfallursache Nummer eins, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte.

Vor allem mit der Zeitumstellung am kommenden Wochenende steige die Wildunfallgefahr, warnt der ADAC. Auf den Straßen mache sich das besonders für die Pendler bemerkbar: Während es morgens früher hell werde, falle der abendliche Berufsverkehr in die Dämmerung - in der auch das Wild unterwegs sei.

Gerade im Herbst legen die Tiere auf der Suche nach Futter den Angaben zufolge längere Wege zurück und kreuzen dabei häufig die Straßen.

Rund 13 Prozent mehr Unfälle wurden laut ADAC in den vergangenen Jahren im Zeitraum rund um die Zeitumstellung verzeichnet.

Titelfoto: dpa/Wolfgang Kumm

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