Nach tagelanger Löscharbeiten: Feuerwehreinsatz am Zellstoffwerk Arneburg beendet

Arneburg - Nach dem Brand auf dem Gelände des Zellstoffwerks in Arneburg im Landkreis Stendal ist der tagelange Einsatz der Feuerwehr beendet.

Mehrere Tage hat es gedauert, bis das Feuer und die Glutnester gelöscht werden konnten.
Mehrere Tage hat es gedauert, bis das Feuer und die Glutnester gelöscht werden konnten.  © Cevin Dettlaff/TNN/dpa

Die letzten verbliebenen externen Einsatzkräfte hätten am Mittwoch das Werksgelände verlassen, teilte das Unternehmen mit.

In den vergangenen Tagen hatte der Fokus auf mögliche verborgene Glutnester gelegen. Der gesamte Bereich sei rund um die Uhr gewässert worden, um ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern, hieß es. Am Vormittag habe es dann die Meldung gegeben, dass das Feuer aus sei, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Am vergangenen Freitag waren zwei Förderbänder vermutlich durch einen Blitzeinschlag und einen anschließenden technischen Defekt in Brand geraten. Danach griffen die Flammen auf einen darunter liegenden Holzhaufen über, der aus Hackschnitzeln bestand.

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Die Bänder befinden sich im Freien. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Sachschaden bei zwei bis drei Millionen Euro.

Als Sicherheitsmaßnahme war der Betrieb heruntergefahren worden. Nach Abschluss der Löscharbeiten sei es nun das Ziel, die Produktion so schnell wie möglich wieder anzufahren, so das Unternehmen.

"Die Reparatur der betroffenen Hackschnitzellager und Fördersysteme wird umgehend eingeleitet", hieß es. Andere Produktionsbereiche seien nicht betroffen und betriebsbereit. Daher wird den Angaben zufolge an Übergangslösungen gearbeitet.

Im Zellstoffwerk wird aus den Hackschnitzeln Zellstoff für die Papierindustrie hergestellt.

Titelfoto: Cevin Dettlaff/TNN/dpa

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