Nach tragischem Tod eines Polizisten: Streifenwagen mit Trauerflor unterwegs

Halle (Saale)/Lützen - Nach dem Unfalltod eines 33 Jahre alten Polizisten am Freitagnachmittag sind alle Streifenwagen der Landespolizei Sachsen-Anhalt mit Trauerflor unterwegs.

Nach dem Tod eines Motorradpolizisten in Lützen sind die Streifenwagen der Landespolizei auf unbestimmte Zeit mit Trauerflor unterwegs. (Archivbild)
Nach dem Tod eines Motorradpolizisten in Lützen sind die Streifenwagen der Landespolizei auf unbestimmte Zeit mit Trauerflor unterwegs. (Archivbild)  © Marcel Kusch/dpa

"Mit großer Bestürzung habe ich vom Tod des Polizeibeamten erfahren. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen und Freunden. Meine Gedanken sind auch bei den Kolleginnen und Kollegen, die gesamte Landespolizei Sachsen-Anhalt trauert", erklärte Innenminister Michael Richter (66, CDU) am Samstag.

Der Trauerflor, ein schwarzes Bändchen, sei als Zeichen der Anteilnahme auf unbestimmte Zeit angeordnet.

Der 33-Jährige verunglückte am Freitag bei einer Fahrt mit dem Polizeimotorrad im Burgenlandkreis.

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In Röcken, einem Ortsteil von Lützen, kam er mit seiner Dienstmaschine in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr gegen einen Bordstein, gegen ein Brückengeländer und ein Schild, bevor er stürzte, wie die Polizei in Halle am Abend mitteilte.

Rettungskräfte hätten noch versucht, den Beamten wiederzubeleben, er sei aber an seinen schweren Verletzungen gestorben.

Die Polizei will nun ermitteln, wie genau es zu dem Unfall des Kollegen kam.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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