Geplante Corona-Maßnahmen für Sachsen-Anhalt: Das soll sich nun ändern

Magdeburg - Seit Wochen schnellen die Infektionszahlen in Sachsen-Anhalt stark in die Höhe. Bund und Länder trafen sich am Dienstag in einer Online-Schalte, um weitere Maßnahmen zu besprechen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (59, SPD) verkündeten die geplanten Regelungen in einer Pressekonferenz.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) verkündete gestern Abend die neuen Regelungen zur Pandemie-Bekämpfung. (Archivbild)
Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) verkündete gestern Abend die neuen Regelungen zur Pandemie-Bekämpfung. (Archivbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

Für Ungeimpfte sollen ab sofort Kontaktbeschränkungen gelten. Die 2G-Regel wird flächendeckend für alle Innenräume vorgesehen, das gilt auch für den Einzelhandel. Lebensnotwendige Händler wie Supermärkte oder Apotheken sind davon ausgenommen.

Ministerpräsident Haseloff verkündete, dass die Impfkampagne klar hochgefahren werden soll. In den nächsten Monaten sollen bis zu 30 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht werden. Zukünftig können auch Zahnärzte, Apotheker und sogar Tierärzte Impfungen vornehmen.

Schulen bleiben weiterhin geöffnet, Home-Schooling oder ein Wechselmodell sei erst einmal nicht vorgesehen. Allerdings soll eine allgemeine Maskenpflicht an allen Schulen eingeführt werden und das auch für alle Klassenstufen, so Gesundheitsministerin Grimm-Benne.

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Die Gastronomie bleibt weiterhin geöffnet. Eine Schließung aufgrund steigender Inzidenzen ist nicht vorgesehen.

Der Ministerpräsident hat sich selbst boostern lassen.
Der Ministerpräsident hat sich selbst boostern lassen.  © Ronny Hartmann/dpa

Am Donnerstag folgt die nächste Konferenz der Landesminister, um bundesweite Maßnahmen endgültig zu beschließen.

Titelfoto: Bildmontage: Ronny Hartmann/dpa, Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

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