Polizei erwischt betrunkenen Maskenverweigerer mit Hakenkreuz-Shirt und Messer

Halle (Saale) - Im Hauptbahnhof Halle hat die Bundespolizei am Samstag einen betrunkenen Maskenverweigerer gestoppt.

Die Bundespolizei erwischte im Hauptbahnhof Halle einen 37-Jährigen mit einem Messer, das dort wegen einer eingerichteten Waffenverbotszone verboten ist.
Die Bundespolizei erwischte im Hauptbahnhof Halle einen 37-Jährigen mit einem Messer, das dort wegen einer eingerichteten Waffenverbotszone verboten ist.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Die Beamten sprachen den 37-Jährigen gegen 21.40 Uhr mehrfach an, ohne dass dieser reagierte, teilte die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am Montag mit.

Als er am Arm angefasst wurde, begann er zu protestieren und weigerte sich, eine Maske aufzusetzen. Der 37-Jährige beleidigte den Angaben zufolge die Bundespolizisten.

Auf der Dienststelle wurde er durchsucht - zum Vorschein kamen ein T-Shirt mit Hakenkreuz und ein einklappbares Taschenmesser, das im Hauptbahnhof mit Waffenverbotszone verboten ist.

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Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,1 Promille.

Der Deutsche wurde wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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