Polizist (†33) bei Unfall im Dienst verstorben: Polizei sucht nach zweitem Krad-Fahrer

Röcken - Am Freitag war in Röcken im Burgenlandkreis ein 33-jähriger Polizeibeamter im Dienst ums Leben gekommen. Die Polizei versucht nun, den tragischen Unfall aufzuarbeiten - und sucht nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben könnten.

Am Freitag verstarb ein junger Polizist im Dienst. Die Polizei versucht nun, den Unfall aufzuarbeiten. (Symbolbild)
Am Freitag verstarb ein junger Polizist im Dienst. Die Polizei versucht nun, den Unfall aufzuarbeiten. (Symbolbild)  © Stefan Puchner/dpa

Am Montag teilte die Polizeiinspektion Halle den aktuellen Ermittlungsstand zum Unfall mit. Demnach war der 33-Jährige mit seinem Dienstkrad von Rippach kommend in Richtung Lützen auf der B188 unterwegs gewesen und war einem weiteren Motorrad gefolgt.

"Beide Kräder überholten andere Verkehrsteilnehmer. In der Folge kam es dann in Röcken zu dem schweren Verkehrsunfall. Alle bisher bekannten und befragten Zeugen haben diesen Verkehrsunfall selbst nicht gesehen", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Wie berichtet war der 33-Jährige in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Bordstein, ein Brückengeländer und schließlich ein Schild gefahren und dann gestürzt. Rettungskräfte versuchten noch, den Mann zu reanimieren, dieser verstarb dennoch an seinen schweren Verletzungen.

Ein Fremdverschulden wird bislang ausgeschlossen. Trotzdem bittet die Behörde alle möglichen Zeugen, ihre Beobachtungen zum Unfall oder dem zweiten Krad-Fahrer an die Polizeiinspektion in Halle unter der Telefonnummer 03452241291 zu melden.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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