Entwarnung nach Sprengstoff-Verdacht in Halle: Spürhund findet lediglich ein Feuerzeug

Halle (Saale) - Die Polizei in Halle befindet sich am Freitagabend in Alarmbereitschaft: In einem Gebüsch wurde mutmaßlich Sprengstoff gefunden.

Die verdächtigen Gegenstände im Gebüsch sollen von Sprengstoffexperten unter die Lupe genommen werden.
Die verdächtigen Gegenstände im Gebüsch sollen von Sprengstoffexperten unter die Lupe genommen werden.  © Marvin Matzulla

Laut einem Polizeisprecher soll es sich um mehrere "verdächtige Gegenstände" handeln. Wer die Objekte entdeckte, wurde bisher nicht bekannt gegeben.

Aktuell sind sowohl Polizisten im Großaufgebot als auch Sprengstoffexperten mit einem Spürhund vor Ort im Einsatz, das Gebiet wurde außerdem weiträumig abgesperrt.

Das Gebüsch mit den verdächtigen Objekten befindet sich etwa 300 Meter entfernt vom Islamischen Kulturzentrum IKC Halle-Neustadt.

Update, 22.05 Uhr: Polizeieinsatz wurde beendet

In Halle konnte inzwischen Entwarnung gegeben werden: Gegen 21 Uhr wurde der Polizeieinsatz offiziell beendet.

Der angebliche zweite verdächtige Gegenstand konnte nicht ausfindig gemacht werden. Somit befand sich in dem Gebüsch lediglich ein Feuerzeug.

Update, 21.15 Uhr: Polizei konnte einen Gegenstand identifizieren

Es handelte sich laut Polizei um zwei Gegenstände, die etwa 300 Meter vom Kulturcenter entfernt entdeckt worden seien. Der eine habe sich inzwischen als Feuerzeug herausgestellt, so der Sprecher.

Niemand sei verletzt worden, auch gebe es keine Hinweise auf den oder die Verursacher.

Ein Holländischer Schäferhund namens "Pepper" kam als Spürhund zum Einsatz, fand jedoch im Busch keinen Sprengstoff.
Ein Holländischer Schäferhund namens "Pepper" kam als Spürhund zum Einsatz, fand jedoch im Busch keinen Sprengstoff.  © Marvin Matzulla
Das Gebiet rund um den Fundort des mutmaßlichen Sprengstoffs wurde von der Polizei abgesperrt.
Das Gebiet rund um den Fundort des mutmaßlichen Sprengstoffs wurde von der Polizei abgesperrt.  © Marvin Matzulla

Der Polizeieinsatz dauerte etwa drei Stunden.

Titelfoto: Marvin Matzulla

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