Tragischer Badeunfall? Mann springt in Wasserfall und taucht nicht mehr auf

Magdeburg - Am Sonntagnachmittag gab es einen größeren Rettungseinsatz auf der Elbe: Ein Mann war dort im Wasser verschwunden und nicht mehr aufgetaucht.

Auch in ihren Seitenarmen kann die Elbe bis zu 8 Meter tief werden. Ein Großaufgebot der Rettungskräfte suchte den Fluss am Sonntag nach dem Vermissten ab.
Auch in ihren Seitenarmen kann die Elbe bis zu 8 Meter tief werden. Ein Großaufgebot der Rettungskräfte suchte den Fluss am Sonntag nach dem Vermissten ab.  © Thomas Schulz

Ersten Erkenntnissen nach wurden die Rettungskräfte gegen 16.20 Uhr in den Magdeburger Stadtteil Cracau alarmiert. Dort hatten Augenzeugen beobachtet, wie ein Mann in einen Wasserfall an einem Seitenarm der Elbe gesprungen war - der Badende tauchte zwar kurz wieder auf, verschwand dann aber in den Fluten.

Die Feuerwehr und das DLRG waren vor Ort und durchsuchten das Wasser mit Sonarbooten und Tauchern. Am Ufer des Elbe wurden die persönlichen Sachen des Mannes gefunden, sodass auch seine Wohnanschrift aufgesucht werden konnte.

Die Suche endete am Sonntag erfolglos und soll am Montag fortgeführt werden.

Der Vermisste sprang am Sonntag in eine solche Wasserwalze. Diese produziert eine gewaltige Strömung, die auch für erfahrene Schwimmer gefährlich werden kann.
Der Vermisste sprang am Sonntag in eine solche Wasserwalze. Diese produziert eine gewaltige Strömung, die auch für erfahrene Schwimmer gefährlich werden kann.  © Thomas Schulz

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht von einem tragischen Badeunfall aus.

Titelfoto: Thomas Schulz

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