Zu hohe Infektionszahlen: Dieser Landkreis schließt ab Montag wieder seine Schulen

Magdeburg - Am Donnerstag lag der Inzidenzwert bereits bei 240,1, deshalb wird nun durchgegriffen: Wegen des hohen Infektionsgeschehens bleiben im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt die Schulen von Montag an wieder geschlossen.

Die Zahlen steigen, deswegen greift nun die Notbremse: Ab Montag bleiben im Landkreis Stendal die Schulen geschlossen. (Symbolbild)
Die Zahlen steigen, deswegen greift nun die Notbremse: Ab Montag bleiben im Landkreis Stendal die Schulen geschlossen. (Symbolbild)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Wie Sachsen-Anhalts Bildungsministerium am Donnerstag in Magdeburg mitteilte, gilt die Maßnahme für alle öffentlichen Schulen sowie Schulen in freier Trägerschaft.

In Bezug auf die einzelnen einzelnen Klassenstufen greifen dann folgende Regelungen:

  • Für die Klassen 1 bis 6 aller Schulformen sowie ab Klasse 7 in den Förderschulen werde eine Notbetreuung angeboten.
  • Die Jahrgangsstufen 7 bis 13 der übrigen allgemeinbildenden Schulen sowie der Berufsschulen sollen in den Distanzunterricht wechseln.
  • Für Abschlussklassen gebe es zur Prüfungsvorbereitung Präsenzunterricht.

Stendal ist der bisher einzige Landkreis Sachsen-Anhalts, in dem die Schulen schließen müssen. Das Robert Koch-Institut wies für die Region am Donnerstag 240,1 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner in sieben Tage aus.

Im Burgenlandkreis bleiben die Schulen auf, trotzt höherem Inzidenz

In den anderen 13 Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts findet an den Grund- und Förderschulen Präsenzunterricht statt, eine Präsenzpflicht besteht nicht. An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen lernen die Schüler abwechselnd zu Hause und in der Schule.

Der Burgenlandkreis, der die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat, ist laut Ministerium weiter Modellregion. Dort werden die Schüler verstärkt per Schnelltest auf das Virus getestet. Bis zum Abschluss des Modellprojekts sollen dort die Schulen auch bei einer Inzidenz von mehr als 200 offen bleiben.

Das RKI wies für den Burgenlandkreis am Donnerstagmorgen einen Wert von 320,9 aus.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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