Ab morgen gibt's in Sachsen jederzeit freie Impftermine!

Von Corinna Schwanhold

Dresden - Impftermine für alle - das verspricht zumindest das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen. Ab der kommenden Woche will das DRK das System der Terminvergabe umstellen. Auch vom RKI gab es gute Nachrichten.

Ein Arzt hält ein Tablett mit Spritzen. Wegen erweiterter Serverkapazitäten soll es laut DRK zudem keine Wartezeiten im Buchungsportal mehr geben. (Symbolbild).
Ein Arzt hält ein Tablett mit Spritzen. Wegen erweiterter Serverkapazitäten soll es laut DRK zudem keine Wartezeiten im Buchungsportal mehr geben. (Symbolbild).  © Gregor Fischer/dpa

Für Menschen in Sachsen soll es ab Montag noch einfacher sein, einen Impftermin zu bekommen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will zum Wochenstart das System der Terminvergabe umstellen.

"Ab nächster Woche werden wir kontinuierlich Termine zur Buchung freigeben, in Abhängigkeit von Impfstofflieferung, Kapazität der Impfzentren und natürlich der Nachfrage nach Terminen", heißt es in einer DRK-Mitteilung. Damit wolle man gewährleisten, dass immer freie Termine in allen Impfzentren buchbar sind.

Wegen erweiterter Serverkapazitäten soll es laut DRK zudem keine Wartezeiten im Buchungsportal mehr geben.

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Auch bei der Hotline müssten Anruferinnen und Anrufer nicht mehr warten. Impfzentren gibt es in Sachsen etwa in Dresden, Chemnitz, Leipzig, Riesa und Pirna.

Inzidenz in Sachsen bei 3,3

Während Impftermine leichter zu ergattern sind, entspannt sich auch das Infektionsgeschehen in Sachsen weiter.

Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Corona-Inzidenz im Freistaat am Sonntag mit 3,3 und damit etwas niedriger als am Vortag (3,4).

Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen mit dem Coronavirus es je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gegeben hat. Bundesweit lag er am Sonntag bei 5,7 (Vortag: 5,9).

Mit 0,9 war die Inzidenz im Vogtlandkreis sachsenweit am niedrigsten. In der Landeshauptstadt Dresden war sie mit 7,4 am höchsten unter den 13 sächsischen Regionen.

Nach Angaben des RKI wurde ein neuer Todesfall in ganz Sachsen gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.068 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Titelfoto: Gregor Fischer/dpa

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