Kein Abi-Aufschub! Sachsens Schüler sollen ihre Prüfungen schreiben

Dresden - Kein Notabitur, kein Aufschub - die schriftliche Reifeprüfung wird sich in Sachsen trotz Corona nicht verspäten. Wie geplant, geht es am 22. April los.

Das Abitur findet laut dem besonnenen Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU) in Sachsen wie geplant ab dem 22. April statt. Wer will, kann aber erst zum Nachtermin im Mai antreten.
Das Abitur findet laut dem besonnenen Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU) in Sachsen wie geplant ab dem 22. April statt. Wer will, kann aber erst zum Nachtermin im Mai antreten.  © imago images/photothek/Petra Hornig

"Die Prüflinge werden im gegebenen Fall auf mehrere Räume verteilt. Zudem empfehlen wir das Mitbringen von Masken, für Lehrer wird der Mundschutz gestellt", verspricht Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU). 

"Wer sich aber nicht in der Lage fühlt, die April-Termine wahrzunehmen, kann zum Zweittermin am 13. Mai schreiben. Wer da krank ist, für den wird ein dritter Termin im Juli angeboten."

Auf ein ärztliches Attest werde beim Ersttermin in diesem Jahr verzichtet. Es genüge eine schriftliche Erklärung, dass eine Teilnahme nicht erfolgen kann. 

"Diese Erklärung muss vor Beginn der Prüfungen beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eingereicht werden. In diesem Fall sind die Nachschreibetermine verpflichtend", so der Minister ergänzend.

Zugleich versprach Piwarz eine faire Bewertung der Arbeiten. 

Die Lehrer wüssten, was bis wann zuletzt vermittelt wurde und würden darum keinesfalls zu Lasten der Schüler bewerten. 

Oberschulen für Abschluss-Jahrgänge und Berufsschulen ab dem 20. April wieder offen

Parallel wird dieses Jahr im Schulamt eine Beratungsstelle in Sachen Abitur eingerichtet.

Ab dem 20. April sind auch die Oberschulen für die Abschluss-Jahrgänge und die Berufsschulen wieder geöffnet. Ebenso die weiterführenden Schulen für die Klassenstufen 11 und 12.

Ob auch die Schüler jüngerer Jahrgänge nach den Osterferien in die Schule müssen, wird in der kommenden Woche entschieden.

Titelfoto: imago images/photothek/Petra Hornig

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