Vor allem Alleinerziehende unter Druck: Kommt schrittweise Öffnung der Kitas?

Dresden - Seit Mitte März schon haben Schule und Kitas in Sachsen geschlossen.
Noch immer ist unklar, wann die Kitas wieder öffnen. Zum Leidwesen vieler Eltern.
Noch immer ist unklar, wann die Kitas wieder öffnen. Zum Leidwesen vieler Eltern.  © dpa/Julian Stratenschulte

Seit dieser Woche haben immer mehr Eltern Anspruch auf Notbetreuung. Grüne und SPD drücken jetzt aufs Tempo: "Wir müssen Druck aus dem Kessel nehmen und allmählich Schulen und vor allem Kindertageseinrichtungen öffnen", fordert Bildungspolitikerin Christin Melcher (36, Grüne).

Besonders im Blick habe sie Alleinerziehende, da sie oft größere Existenzängste hätten und alles alleine meistern müssten. Die Notbetreuung müsse auf berufstätige alleinerziehende Eltern ausgeweitet werden. 

"Über den Tag verteilt könnten Kleinstgruppen in Kindertagesstätten gebildet werden."

Konkreter wird die SPD: "Wir erwarten, dass ab dem 4. Mai auch die Kinder von alleinerziehenden Müttern und Vätern in Krippen, Kindergärten und Horten aufgenommen werden - wenn möglich, auch früher", so SPD-Vize Hanka Kliese (40). 

Laut Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU) wird an einer schrittweisen Öffnung der Kitas gearbeitet. 

Man wisse um die besondere Problematik der Alleinerziehenden, hieß es aus dem Ministerium. 

Titelfoto: dpa/Julian Stratenschulte

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