Alte Schätzchen nehmen in Freiberg neues Gelände in Beschlag

Freiberg - Endlich Ausgabe Nummer 2: Dieses Wochenende findet das zweite Freiberger Oldtimer- und Motorradtreffen statt. Wegen Corona zwar ein Jahr später als geplant, dafür aber ambitioniert auf einem neuen Areal.

Auch einige alte Kräder, hier ein Modell (Baujahr 1929) der NSU Motorenwerke, fanden ihren Weg auf das neue Gelände.
Auch einige alte Kräder, hier ein Modell (Baujahr 1929) der NSU Motorenwerke, fanden ihren Weg auf das neue Gelände.  © Uwe Meinhold

"Das alte Gelände am Fuchsmühlenweg hat nicht mehr ausgereicht. Ich habe mich deswegen gefreut, dass mein alter Arbeitgeber großes Interesse hatte", sagt Veranstalter Marco Ritter (32).

Er arbeitete früher bei der PAMA-Papiermaschinenfabrik (Frauensteiner Straße 85) und ist eigentlich für die Freiberger "US Car Meetings" bekannt. "Wir wollten endlich auch die Möglichkeit für andere Fahrzeuge in der Stadt geben", so Ritter, der seine Karriere mit einem 1968er Opel Rekord begann.

Beim ersten Oldtimertreffen 2019 schauten sich pro Tag etwa 500 Besucher rund 60 Autos und 50 Motorräder an. Lars Kodym (46) und Jan Bär (47) aus dem nahen Hetzdorf waren diesen Samstag mit ihrem Wagen vom Typ Ford Y/Köln (Baujahr 1934) das erste Mal dabei.

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Auch einige Biker mit Vorkriegs-Krädern legten einen Stopp auf dem Gelände vor der PAMA-Fabrik ein. "Das Hauptaugenmerk ist eigentlich der Teilemarkt", sagt dazu Veranstalter Ritter. Denn gerade Inhaber älterer Fahrzeuge haben oft Probleme, Ersatzteile zu finden.

Lars Kodym (46, l.) und Jan Bär (47) waren mit ihrem fast 90 Jahre alten Ford dabei und natürlich auch im Vintage-Look gekleidet.
Lars Kodym (46, l.) und Jan Bär (47) waren mit ihrem fast 90 Jahre alten Ford dabei und natürlich auch im Vintage-Look gekleidet.  © Uwe Meinhold

Wer am Sonntag beim Oldtimer- und Motorradtreffen vorbeischauen möchte, kann dies von 9 bis 17 Uhr tun. Eintritt: 3 Euro, Kinder bis 14 und Behinderte sind frei.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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