Ausbildung zum Polizeimeister geht in die letzte Runde

Dresden - Am kommenden Montag, den 2. November, startet zum letzten Mal für ehemalige Wachpolizisten die Ausbildung zum Polizeimeister und damit die Aufnahme in den sächsischen Polizeivollzugsdienst. 

Wachpolizisten sind einsatzbereit. (Symbolbild)
Wachpolizisten sind einsatzbereit. (Symbolbild)  © dpa/Sebastian Kahnert

Der Wachpolizeidienst in Sachsen war auf fünf Jahre befristet und läuft nun aus. 

Laut Innenministerium haben seit 2016 insgesamt 971 Frauen und Männer die Ausbildung abgeschlossen. 342 der Hilfskräfte wechselten dabei in die Polizistenausbildung. 

Weitere 160 sind auf dem Weg dahin. "Die Einführung der Wachpolizei während der Flüchtlingskrise war richtig und notwendig", sagt Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU). 

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"Sie haben insbesondere die Zeit bis zum Greifen des Personalaufbaus, der jetzt in vollem Gange ist, überbrückt", lobt auch Innenminister Roland Wöller (50, CDU).

Wachpolizisten helfen beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften und religiösen Einrichtungen, sichern Festnahmen und Gefangenentransporte mit ab und bewachen Wohnorte gefährdeter Personen. 

Oft kommen sie aus anderen Berufen wie Altenpfleger, Koch, Friseur oder Straßenbauer.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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