Beginn noch in dieser Woche! Sachsen setzt auf Schnelltests in Corona-Hotspots

Dresden - Sachsen setzt zur Eindämmung der Corona-Pandemie künftig verstärkt auf Schnelltests. Ende der Woche soll mit den Schnelltests begonnen werden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch.

Ein Helfer entnimmt eine Probe für einen Corona-Schnelltest.
Ein Helfer entnimmt eine Probe für einen Corona-Schnelltest.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Bereitgestellt werden sie vom Ministerium. Letztendlich entscheiden die Landkreise, wo die Tests am meisten benötigt werden.

Organisiert werden sollen die großangelegten Testungen dann mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) - etwa in Kitas, Schulen, Pflegeheimen oder in der gesamten Gemeinde.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Laut Ministerium sind die Tests freiwillig. In einer ersten Stufe sollen fünf besonders betroffene Landkreise insgesamt 20.000 Tests erhalten - bis zu 4000 Schnelltests gibt es vorerst für jeden Landkreis.

Gibt es ein positives Testergebnis, muss dieses anschließend von einem sogenannten PCR-Test bestätigt werden.

So kündigte etwa der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge für Freitag flächendeckende Tests in der Gemeinde Rathmannsdorf an.

Die Teilnahme sei freiwillig und kostenfrei, eine "zahlreiche Beteiligung" aber wünschenswert, hieß es.

"Diese Schnelltests sind wichtig, um einen möglichst exakten Überblick zu bekommen. Wir wollen so die Dunkelziffer aufhellen, um möglichst alle Infizierten und die Ansteckungswege zu kennen. Nur so können wir die Infektionsketten wirksam unterbrechen und eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD).

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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