Bundes-Notbremse: Fast überall machen Sachsens Schulen zu, aber wo nicht?

Dresden - Ab diesem Freitag gilt die Bundes-Notbremse.
Präsenzunterricht im Wechselmodell gilt es in Sachsen ab Montag nur noch in Ausnahmefällen.
Präsenzunterricht im Wechselmodell gilt es in Sachsen ab Montag nur noch in Ausnahmefällen.  © dpa/Patrick Pleul

Auch für Sachsen bedeutet das vielerorts Schulschließungen.

Im Klartext: Liegt die Wocheninzidenz in einer Region an drei Tagen in Folge über dem Wert von 165, müssen Schüler in den Distanzunterricht, Kitas wechseln in die Notbetreuung.

Wie das sächsische Kultusministerium am Donnerstag mitteilte, bleiben die Schulen damit ab nächster Woche nur noch in Dresden (Wocheninzidenz: 126,39)*, Leipzig (122,9) sowie in den Landkreisen Leipziger Land (154,6) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (164,9) offen. (* Angaben: Robert Koch-Institut, Stand: 22.4.21)

Ausnahmen sind laut Ministerium nur für die Abschlussklassen vorgesehen. Die an diesem Freitag beginnenden Abiturprüfungen sind also nicht gefährdet.

Die Ausnahmen gelten auch für die vierten Klassen an der Grundschule.

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU).
Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU).  © dpa/Sebastian Kahnert
Öffnen dürfen geschlossene Schulen erst wieder, wenn die Wocheninzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter der 165er-Marke liegt.

Titelfoto: dpa/Patrick Pleul/dpa/Sebastian Kahnert

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