Bundespräsident Steinmeier drei Tage zu Gesprächen in Freiberg

Freiberg - Freiberg statt Berlin: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66, SPD) kommt am Dienstag nach Sachsen, um mit Bürgern, Unternehmern und Kommunalpolitikern über ihren Alltag und aktuelle Probleme zu sprechen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66, SPD, m.) steht vor dem Rathaus neben Sven Krüger (49, parteilos, r.), Oberbürgermeister von Freiberg.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66, SPD, m.) steht vor dem Rathaus neben Sven Krüger (49, parteilos, r.), Oberbürgermeister von Freiberg.  © Sebastian Kahnert/dpa

Dazu verlegt er seinen Amtssitz für drei Tage nach Freiberg. Es gehe um "spontane Gespräche und Begegnungen", teilte das Bundespräsidialamt mit.

So werde Steinmeier mehrfach zu Fuß in der Stadt unterwegs sein. Zudem will er am Mittwoch mit Bürgern an einer Kaffeetafel über Solidarität mit der Ukraine, hohe Lebenshaltungskosten und das Zusammenleben in der Pandemie sprechen.

Die Erzgebirgsregion ist nicht nur für ihr vielfältiges Brauchtum gerade in der Weihnachtszeit bekannt, sondern steht für eine jahrhundertelange Bergbaugeschichte. Seit einigen Jahren trägt die sächsisch-böhmische Montanregion den Unesco-Welterbetitel.

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Sachsen und gerade auch Freiberg haben durch massive Proteste zunächst gegen die Corona-Maßnahmen und seit einigen Monaten auch gegen die Russland- und Energiepolitik überregional für Aufmerksamkeit gesorgt.

Freiberg ist nach Altenburg (Thüringen), Quedlinburg (Sachsen-Anhalt), Rottweil (Baden-Württemberg) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) die fünfte Station der Gesprächsreihe "Ortszeit Deutschland". Dabei verlegt der Bundespräsident jeweils seine Amtsgeschäfte für einige Tage in die Gastgeberstadt.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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