Corona-Inzidenz in Sachsen am fünften Tag in Folge über 100: Was bedeutet das?

Dresden - Die Rate der Corona-Neuansteckungen in Sachsen liegt den fünften Tag in Folge über der kritischen 100er-Marke. Müssen nun die Schulen wieder schließen?

Eine Schülerin des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasiums in Dresden lässt sich auf Corona testen. Können die Schulen trotz hoher Inzidenz offen bleiben?
Eine Schülerin des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasiums in Dresden lässt sich auf Corona testen. Können die Schulen trotz hoher Inzidenz offen bleiben?  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz des Freistaats am Mittwoch auf 109,1. Bundesweit lag der Schnitt bei 86,2.

Bund und Länder hatten sich eigentlich darauf verständigt, die Corona-Regeln wieder zu verschärfen, sobald die Ansteckungen pro Woche und 100.000 Einwohner die 100er-Marke im Landesschnitt überschreiten.

Sachsens Corona-Schutzverordnung stellt die Schulöffnungen infrage, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Schwelle an fünf Tagen hintereinander überschritten wird. Entscheidungen dazu sollen am Donnerstag fallen, hatten Kultus- und Gesundheitsministerium angekündigt.

Negativ-Spitzenreiter unter den 13 Regionen in Sachsen bleibt weiter der Vogtlandkreis. Dort stieg die Inzidenz laut RKI weiter deutlich an - auf 342,9. Das ist bundesweit der zweithöchste Wert. Nur der benachbarte Landkreis Greiz in Thüringen liegt mit 525,7 darüber.

Seit Beginn der Pandemie sind in Sachsen 8150 Corona-Patienten gestorben. Die Gesamtzahl der Infektionen beträgt laut RKI 204.405.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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