Corona pusht Digitalisierung: Verbraucherzentrale berät jetzt auch per Videochat

Leipzig - Die Corona-Pandemie lässt Sachsens Verbraucherzentrale (VZS) ein neues Kapitel aufschlagen. Fortan gibt es Beratung auch per Videochat. Am Montag startete das Projekt.

Setzt jetzt auf Beratung per Videochat: Verbraucherzentrale-Chef Andreas Eichhorst.
Setzt jetzt auf Beratung per Videochat: Verbraucherzentrale-Chef Andreas Eichhorst.  © Bildmontage: Uwe Meinhold, VZS

Nur in Ausnahmefällen sind in den Filialen der Verbraucherzentrale derzeit noch persönliche Beratungen möglich - und dann auch nur mit 2G-Regel. Da der Bedarf aber groß ist, startete die VZS jetzt ins Digitalzeitalter. Persönliche Beratung per Videoschalte heißt das neue Angebot.

Und so funktioniert's: Auf der Homepage der VZS befindet sich nun ein Kalender für Videoberatung. Unterschieden nach Themenbereichen kann man sich einen freien Termin per Klick reservieren. Per E-Mail erhält der Verbraucher dann einen QR-Code zugeschickt, der zum Videochat mit dem passenden Berater führt. Notwendige Dokumente können dann per Foto gleich übersendet, Formulare noch während des Gespräches ausgefüllt werden.

Zehn Experten stehen für die Beratung am PC-Monitor oder Smartphone zur Verfügung. Die Kosten sind die gleichen wie für die Vor-Ort-Beratung (ab 15 Euro je 30 Minuten).

"Wir bieten mit dem neuen Format sowohl persönliche Beratung in einem geschützten Rahmen als auch die Schnelligkeit und örtliche Flexibilität der digitalisierten Welt - egal, ob es um aktuelle Abzockmaschen, Altersvorsorge oder Anbieterwechsel geht", warb VZS-Chef Andreas Eichhorst am Montag für sein neues Format.

Titelfoto: Bildmontage: Uwe Meinhold, VZS

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