Darauf haben viele gewartet! Für diese Gruppen öffnet Sachsen die Impfzentren

Dresden - Impfen und nochmal impfen: Sachsen öffnet weiteren Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit zur Impfung. In der nächsten Woche sollen auch Bürger der Priorisierungsgruppe 3 an die Nadel. Weitere Schritte sind in Vorbereitung.

Könnte ab kommender Woche voller werden: Dann dürfen sich nicht nur hier im Impfzentrum auf der Messe Dresden, sondern in ganz Sachsen weitere Bevölkerungsgruppen impfen lassen.
Könnte ab kommender Woche voller werden: Dann dürfen sich nicht nur hier im Impfzentrum auf der Messe Dresden, sondern in ganz Sachsen weitere Bevölkerungsgruppen impfen lassen.  © DPA/Robert Michael

Soldaten, Feuerwehrleute, Zollbedienstete, Katastrophenschützer, aber auch Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel, Bestatter, Richter oder Diplomaten - sie alle können sich ab nächster Woche einen Impftermin holen, und zwar unabhängig vom Alter.

Das gab Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) am Mittwochabend bei einer Videokonferenz zur Corona-Problematik bekannt.

"Die Öffnung der Prioritätengruppe 3 gibt nochmal einen ordentlichen Schwung", sagte der MP auf Nachfrage von TAG24. Das Gesundheitsministerium will zeitnah darüber informieren, ab wann die Termine buchbar sind.

Zu den Impfberechtigten gehören dann auch Menschen mit Vorerkrankungen wie HIV, Diabetes, Krebs, Asthma oder einem Herzleiden.

Nach der bundeseinheitlichen Impfverordnung konnten sich bisher vor allem Menschen ab 60 sowie medizinisches und pflegerisches Personal impfen lassen, in Sachsen seit Freitag vergangener Woche auch alle Schulbediensteten.

Polizisten und Soldaten waren nur eingeschränkt berechtigt.

Dürfen: Polizisten. Bisher konnten sich nur Einsatzkräfte impfen lassen, die etwa zu Demos abkommandiert waren. Ab nächster Woche dürfen alle.
Dürfen: Polizisten. Bisher konnten sich nur Einsatzkräfte impfen lassen, die etwa zu Demos abkommandiert waren. Ab nächster Woche dürfen alle.  © dpa/Marijan Murat
Dürfen: Soldaten. Auch sie konnten sich bisher nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Impfung holen.
Dürfen: Soldaten. Auch sie konnten sich bisher nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Impfung holen.  © dpa/Sebastian Kahnert
Dürfen: Bestatter. Aber auch Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen dürfen ab kommender Woche an die Nadel.
Dürfen: Bestatter. Aber auch Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen dürfen ab kommender Woche an die Nadel.  © DPA/Robert Michael

Aber das Impfen soll so schnell wie möglich weitere Bevölkerungsgruppen einbeziehen. MP Kretschmer gegenüber TAG24: "In den Grenzregionen kann man ja bereits ohne Priorisierung impfen. Da überlegen wir gerade, wie weit man diesen Stock biegen kann, ohne dass man sich ins Unrecht setzt." Ziel sei, bis 30. Mai so viele Leute geimpft zu haben, "dass es schon eine Wirkung hat. Aber bis dahin muss man (erstmal) kommen."

Titelfoto: Montage: Robert Michael/dpa, Marijan Murat/dpa

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