Depressionen bei Kindern und Jugendlichen? Hier gibt es Hilfe

Dresden - Alarmsignal: Im Schnitt leiden zwei Schüler pro Klasse an Depressionen.

Depressive Symptome bei Kindern und Jugendlichen nehmen in der Corona-Pandemie zu. (Symbolbild)
Depressive Symptome bei Kindern und Jugendlichen nehmen in der Corona-Pandemie zu. (Symbolbild)  © imago images/Panthermedia

Darauf hat die Krankenkasse Barmer aufmerksam gemacht. Sie unterstützt ein neues Online-Angebot für Betroffene.

"Online-Selbsthilfeforen bieten die Möglichkeit für einen Austausch auf Augenhöhe", sagt Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der Barmer Sachsen.

Unter fideo.de finden Betroffene neben vielen Tipps und Links auch eine Chatfunktion sowie einen Selbsttest. Und wie erkennt man Depression im Jugendalter?

Hinweise können sein: Wenn "sich ein junger Mensch zurückzieht, die Schulleistungen nachlassen und Stimmungsschwankungen über mindestens zwei Wochen zu beobachten sind", sagt Julia Ebhardt.

Die Psychotherapeutin vom Leipziger Verein "Diskussionsforum Depression" hat "Fideo" mitentwickelt.

Laut einer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie nehmen depressive Symptome bei Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie zu.

Titelfoto: imago images/Panthermedia

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