Die Fässer rollen! Sachsens Brauereien hoffen auf Sommer-Bier-Boom

Dresden - Die lange Durststrecke ist vorbei: Mit der Öffnung von immer mehr Gaststätten und Biergärten rollen in Sachsens Brauereien die vollen Fässer vom Hof.

Bergquell-Chef Steffen Dittmar (57) freut sich, dass er endlich wieder die Gastronomie mit Bierfässern beliefern kann.
Bergquell-Chef Steffen Dittmar (57) freut sich, dass er endlich wieder die Gastronomie mit Bierfässern beliefern kann.  © Eric Münch

Die Abfüllung laufe, es könne wieder losgehen, erklärte Mike Gärtner vom Vorstand der Dresdner Feldschlößchen AG.

"Wir alle hoffen, dass nun auch das Wetter mitspielt, sodass wir nach dem 'ausgefallenen' Frühjahr wenigstens noch einen schönen Sommer bekommen."

Durch den Lockdown war das gesamte Fassbier-Geschäft zum Erliegen gekommen.

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Sachsen Passat mit Diebesbeute in Sachsen abgebrannt

Auch Steffen Dittmar, Chef von Bergquell in Löbau, hofft auf die nächsten Wochen. "Wir sind guten Mutes und vorbereitet", sagt er.

Zwar habe die Brauerei einiges mit der Abfüllung in Flaschen kompensieren können. "Aber Bier wird einfach in geselliger Runde getrunken", so Dittmar.

Nach Angaben des sächsischen Brauerbundes erreichte der Bier-Absatz im April mit rund 557.000 Hektolitern einen Tiefpunkt.

Blick in die Feldschlößchen-Abfüllanlage - neben Bierflaschen werden jetzt auch wieder Fässer befüllt.
Blick in die Feldschlößchen-Abfüllanlage - neben Bierflaschen werden jetzt auch wieder Fässer befüllt.  © Eric Münch

Jetzt hoffen die Braumeister auf einen Sommer-Bier-Boom.

Titelfoto: Eric Münch

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