Dieses sächsische Stadtfest soll ohne Tests und Kontakterfassung stattfinden!

Freiberg - Obwohl die Stadt Freiberg mit einem Eilantrag auf gelockerte Corona-Regeln bei ihrem Bergstadtsommer gescheitert ist, beginnt das Fest am Donnerstag ohne Kontakterfassung und Testpflicht.

Teilnehmer der Bergparade in Freiberg gehen in historischer Bergarbeiterkleidung durch die Altstadt, das Fest findet auch dieses Jahr wieder statt - trotz Corona.
Teilnehmer der Bergparade in Freiberg gehen in historischer Bergarbeiterkleidung durch die Altstadt, das Fest findet auch dieses Jahr wieder statt - trotz Corona.  © Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Der Grund: Die Stadt änderte ihr Hygienekonzept. Zugelassen werden jeweils 999 Besucherinnen und Besucher auf vier abgetrennten Arealen. Das Fest gilt daher nicht als Großveranstaltung im Sinne der sächsischen Corona-Schutzverordnung.

Auf den vier Arealen gibt es unter anderem ein Tina-Turner-Musical, ein Konzert der Band Frida Gold und den traditionellen Bergaufzug.

Die Stadt rechnet mit bis zu 25.000 Besucherinnen und Besuchern in vier Bereichen. "Wenn es 15.000 werden, sind wir aber auch nicht enttäuscht. Wir machen ein Angebot und freuen uns, wenn es viele Menschen annehmen", sagte Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos).

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Um Testpflicht und Kontaktverfolgung für die Gäste zu vermeiden, hatte die Stadt vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen einen Eilantrag eingereicht. Sie wollte erreichen, dass die für Großveranstaltungen geltenden Regeln gelockert werden. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen lehnte den Antrag am Mittwoch jedoch ab.

"Mit dem neuen Hygienekonzept setzen wir Plan B um, auch wenn ich mir Plan A gewünscht hätte", sagte Krüger. Ein Volksfest lebe vom spontanen Treffen. "Das sollte man nicht mit zu vielen Regeln überfrachten", sagte Krüger.

Titelfoto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

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