Digitaler Durchblick: Millionen-Segen bringt Sachsens Schulen endlich neue Technik

Dresden - Ab in die Zukunft: Sachsen investiert 250 Millionen Euro, um die Schulen ins digitale Zeitalter zu bringen.
Vorbild beim "Digitalen Lernen": Die Grundschule "Georgius Agricola" in Freiberg ist die erste kreidefreie Schule in Sachsen.
Vorbild beim "Digitalen Lernen": Die Grundschule "Georgius Agricola" in Freiberg ist die erste kreidefreie Schule in Sachsen.  © Kristin Schmidt

Das Geld fließt vorrangig in die digitale Infrastruktur, also Verkabelung, Schulserver und WLAN-Netzwerke. Aber auch die Anschaffung von interaktiven Tafeln, Laptops, Notebooks und Tablets wird unterstützt.

Das lässt sich ein Minister nicht nehmen: Obwohl Christian Piwarz (45, CDU) genug Hausaufgaben zu erledigen hat, will der Schulminister am morgigen Donnerstag einen dicken Scheck überreichen. 

Denn Scheck-Überreichen ist ähnlich symbolträchtig wie das traditionelle Bändchen-Durchschneiden: Piwarz übergibt der Stadt Dresden rund 27,9 Millionen Euro aus Steuergeldern. Damit können 145 Schulen digital ausgestattet werden.

Wie für alles in Deutschland gibt es dafür eine Richtlinie. In Sachsen ist das im konkreten Fall die "Richtlinie Digitale Schulen". Insgesamt stehen dafür rund 250 Millionen Euro zur Verfügung.

Sachsen ganz vorn

Minister Christian Piwarz (45, CDU).
Minister Christian Piwarz (45, CDU).  © Thomas Türpe

Bislang sind 420 Anträge im Umfang von 228,5 Millionen Euro eingegangen. Davon wurden 394 Anträge mit einem Volumen von 181,1 Millionen Euro bereits bewilligt.

"Sachsen war das erste Bundesland, in dem die Förderung aus dem DigitalPakt gestartet ist", lobt sich Piwarz' Haus. 

Tatsächlich praktisch: Über vordefinierte Schulträgerbudgets weiß jeder Schulträger genau, welche Mittel ihm insgesamt zustehen. 

Die in der Richtlinie Digitale Schulen ausgewiesenen Festbeträge führen dazu, dass für jedes denkbare Projekt die zu erwartende Fördersumme einfach und ohne langwierige Prüfung von Planungsunterlagen ermittelt werden kann.

Titelfoto: Thomas Türpe/Kristin Schmidt

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