Doppelter Zaun soll Schweinepest stoppen

Dresden - Jetzt wird die Grenze zu Polen gleich doppelt dicht gemacht. Allerdings nur für die Wildschweine.

Doppelt hält besser: Damit sich die Seuche nicht ausbreitet, wird ein zweiter Zaun an der Grenze zu Polen gebaut (Archivbild).
Doppelt hält besser: Damit sich die Seuche nicht ausbreitet, wird ein zweiter Zaun an der Grenze zu Polen gebaut (Archivbild).  © Ronald Bonß / DPA

Um die weitere Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu stoppen, soll nun ein nationaler Schutzkorridor eingerichtet werden. Dazu ist zu dem bereits bestehenden 160 Kilometer langen Metallzaun ein zweiter vorgesehen.

Andreas Friedrich vom sächsischen Sozialministerium: "Der konkrete Abstand ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, er wird oft mehrere Kilometer betragen müssen, aber in der Regel nicht schmaler als 500 Meter sein."

Zwischen Rothenburg und der Grenze zu Brandenburg wurde ein Parallelzaun bereits gezogen und durch Querzäunungen ergänzt.

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Das Konzept für den nationalen ASP-Schutzkorridor wird vom Friedrich-Loeffler-Institut gemeinsam mit den Ländern Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern koordiniert.

Die Sorge über die Schweinepest in Sachsen wächst.
Die Sorge über die Schweinepest in Sachsen wächst.  © Ronald Bonß / DPA

Jedoch bezweifeln Jäger zunehmend, ob die Seuche so aufgehalten werden kann.

Titelfoto: Ronald Bonß / DPA

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