Dufte! Was macht MP Kretschmer bei den Kamelien?

Königsbrück - Ein Terminplan zwischen polnischen MiGs und sächsischen Kamelien: Stadt und Heimatverein Königsbrück wollen die historischen Kamelien in Sachsen zur Marke machen. Deshalb war am Donnerstag Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) eingeladen.

Der Regierungs-Chef mit den beiden Königsbrücker "Kameliendamen" Johanna (14, l.) und Lilly (15).
Der Regierungs-Chef mit den beiden Königsbrücker "Kameliendamen" Johanna (14, l.) und Lilly (15).  © Holm Helis

Er plauderte mit den beiden adretten "Kameliendamen", schnupperte an den Blüten, von denen tatsächlich nur die wenigsten duften, und besah sich in der Stadtkirche das relativ frisch restaurierte Schellenbergsche Epitaph von 1704/05.

Wären da nicht die besonderen weltpolitischen Umstände, wäre dies ein Termin wie viele andere. So ist es für Kretschmer einer zum Durchatmen.

"Es ist schön, bei den Menschen zu sein. Da weiß man, wofür man arbeitet", sagt der MP zwischen Kabinetts- (Dienstag) und Bundesratssitzung (Freitag) - und kommt doch nicht herum, über den Krieg zu sprechen: Die polnischen MiGs an die Ukraine zu liefern wäre falsch, sagt er.

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Bei Energie müsse man eine breitere Diversifizierung anstreben, und: Die Verunsicherung von Wirtschaft und Verbrauchern müsse aufhören.

Als kleines Souvenir gab es zum Abschluss eine echte Kamelie für Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU).
Als kleines Souvenir gab es zum Abschluss eine echte Kamelie für Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU).  © Holm Helis

Auf zum nächsten Termin!

Titelfoto: Bildmontage: Holm Helis

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