Eilantrag: Mutter klagt gegen Testpflicht für Sachsens Schüler

Dresden/Bautzen - Einmal pro Woche sollen sich Sachsens Schüler an weiterbildenden Schulen selbst auf Corona testen. Andernfalls müssen sie draußen bleiben und von zu Hause aus lernen.

Laura Kölsch (41) klagt gegen die Testpflicht an den Schulen.
Laura Kölsch (41) klagt gegen die Testpflicht an den Schulen.  © Norbert Neumann

So sieht es die sächsische Corona-Verordnung vor. Dagegen wehren sich nun gleich mehrere Eltern mit Eilanträgen beim Oberverwaltungsgericht Bautzen.

Eine von ihnen ist Laura Kölsch (41) aus Dresden, deren Kind eine fünfte Klasse besucht. Die Testpflicht sei "ein pädagogisches Totalversagen sowie ein evidenter, ungerechtfertigter Eingriff in das Recht auf psychische Unversehrtheit und in grundlegende Persönlichkeitsrechte der Schüler."

Neben möglichen psychologischen Auswirkungen befürchtet sie auch das Produzieren falscher Zahlen durch die Selbsttests: "Schulen sind keine Pandemietreiber."

Der Eilantrag vom Montag ist bereits der zweite, mit dem Laura Kölsch gegen die Bestimmungen für Sachsens Schulen vorgeht.

Anfang Februar klagte sie auf Öffnung der Grundschulen (TAG24 berichtete). Nachdem sich das von allein geklärt hatte, zog sie den Antrag zurück.

Titelfoto: Norbert Neumann

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