Erster Omikron-Fall in Sachsen: Corona-Variante hat den Freistaat erreicht

Leipzig - In Sachsen wurde erstmals die Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen!

Der 39-jährige Erkrankte wurde am Montag in eine Leipziger Klinik eingeliefert. (Symbolbild)
Der 39-jährige Erkrankte wurde am Montag in eine Leipziger Klinik eingeliefert. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Wie die Leiterin des Leipziger Gesundheitsamtes Regine Krause-Döring am Montagabend bei einer Gesprächsrunde über die "Wellenbrecher"-Maßnahmen in Sachsen bekannt gab, wurde am Montag ein 37 Jahre alter Mann mit der neuen Virus-Mutante in einem Leipziger Krankenhaus untergebracht.

Der betroffenen 37-Jährige sei nicht im Ausland gewesen und habe auch zu niemandem Kontakt gehabt, der sich zuletzt im Ausland aufgehalten hatte, so Krause-Döring. Dies habe eine Mutationsanalyse erst am Montagnachmittag bestätigt und sei "mehr als bedenklich". Der Vorfall gilt nun als erster bestätigter Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Sachsen.

Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) war am Montag bei der Gesprächsrunde anwesend und sprach über den aktuellen Stand der Corona-Maßnahmen im Freistaat.

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Erst am Montag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das globale Risiko der neuen Corona-Variante Omikron vorsorglich als "sehr hoch" eingeschätzt. Inwieweit der Mutant resistent gegen die hiesigen Impfstoffe ist, ist noch nicht bekannt.

Update, 6. Dezember, 14.40 Uhr: Omikron-Verdacht hat sich nicht bestätigt

Wie am Montag bekannt wurde, war der 37-Jährige nicht an der Omikron-Variante erkrankt. Es habe sich hierbei nur um einen Verdachtsfall gehandelt, teilte die Stadt mit.

Aktuelle Infos zum Omikron-Verdacht in Leipzig findet Ihr >>>hier.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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