Gas, Wasser, Strom: So verändert Corona die nächste Abrechnung

Dresden - Nach einem Jahr Corona gibt es kaum noch Lebensbereiche, auf die sich die Pandemie nicht auswirkt. Sogar beim Strom- und Wasserverbrauch lassen sich Veränderungen feststellen. Das zeigt eine Auswertung der SachsenEnergie.

Das Home-Office führt für Arbeiter zu erhöhten Strom- und Wasserkosten.
Das Home-Office führt für Arbeiter zu erhöhten Strom- und Wasserkosten.  © imago images/Westend61

Wurde vor der Pandemie unter der Woche weniger Wasser verbraucht als am Wochenende, habe sich beides mittlerweile angeglichen, sagt SachsenEnergie-Sprecherin Nora Weinhold (38).

Ein Vergleich des Wasserverbrauchs im Dezember 2019 bis zu den Weihnachtsfeiertagen mit dem des Vorjahres zeigt, dass die Werte deutlich gesunken sind.

"Hier könnte ein Zusammenhang mit dem Lockdown bestehen, zum Beispiel durch eine geringere Hotelauslastung", so Weinhold.

Beim Strom- und Erdgasverbrauch rechnet die SachsenEnergie mit einer Verschiebung zwischen dem Verbrauch in Unternehmen und dem der privaten Haushalte, wo im Home-Office gearbeitet wird.

Das bestätigt auch ein Blick auf die Stromlast im vergangenen Jahr. "Beim Stromverbrauch ist für Haushalte ein sehr leichter Anstieg, für Gewerbe ein Rückgang von etwa zehn Prozent zu verzeichnen", sagt Weinhold.

Wer im Home-Office arbeitet, muss damit sowohl mit einer höheren Wasser- als auch Stromrechnung rechnen.

Titelfoto: imago images/Westend61

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