Gemeinsam durch die Flutkatastrophe: Sachsens Polizei, Feuerwehr und Politiker wollen helfen!

Dresden - In West-Deutschland herrschen nach drastischen Unwettern katastrophale Zustände. Auch Sachsen erlebte einst Flutkatastrophen. Der Freistaat zeigt sich nun solidarisch und bietet Hilfe an.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) möchte den Flutopfern helfen.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) möchte den Flutopfern helfen.  © Robert Michael/dpa

Es sind Bilder, die unvergessen bleiben: Überflutete Keller und Straßen, eine völlig übergetretene Elbe, zahlreiche Tote sowie Verletzte. Doch dank der Hilfe benachbarter Länder schaffte es Sachsen durch die Flutkrisen in den Jahren 2002 und 2013.

Der Freistaat fühlt mit den aktuell betroffenen Unwetter-Regionen mit. Politiker, Polizei und auch Feuerwehr bieten Hilfe an und drücken ihre Trauer aus.

So tragen die Autos der sächsischen Polizei fortan Trauerflor, ein Zeichen der Anteilnahme. Auf Twitter schrieben die Beamten, dass man an die Menschen denke, welche Personen verloren haben, die ihnen nahestanden oder die noch immer als vermisst gelten.

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Sachsen AfD bei Zwischenstand in Sachsen klar vorn

Die Zahl der Toten in den Katastrophengebieten Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stieg am Samstagmorgen bis auf 130. Weitere Todesopfer werden befürchtet.

Sachsen möchte unbedingt helfen. Für Flutopfer wurde daher ein Spendenkonto eingerichtet (Mehr dazu auf den Seiten des Freistaats und der Landeshauptstadt Dresden).

Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) rief dazu auf, sich solidarisch zu zeigen.

Nordrhein-Westfalen, Erftstadt: Autos stehen auf der überfluteten Bundesstraße 265 im Wasser.
Nordrhein-Westfalen, Erftstadt: Autos stehen auf der überfluteten Bundesstraße 265 im Wasser.  © Marius Becker/dpa

Sachsens Polizei trägt Trauerflor als Anteilnahme

Sachsen richtet Spendenkonto für Flutopfer ein

Auch die Feuerwehr hilft mit!

Feuerwehr plant bereits Einsatz

Die Dresdner Feuerwehr bietet ebenfalls Hilfe an. (Symbolbild)
Die Dresdner Feuerwehr bietet ebenfalls Hilfe an. (Symbolbild)  © Feuerwehr Dresden

Tatkräftige Unterstützung gibt es auch von der Dresdner Feuerwehr. Sie möchten die Hilfe, die sie vor all den Jahren erhalten haben, zurückgeben.

Auf Facebook hieß es, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Katastrophe sicherlich noch viele Wochen andauern werden. Daher planen die Einsatzkräfte bereits, wie sie vor Ort unterstützen können.

"Das Personal wird sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sowie den ehrenamtlichen Einsatzkräften der 24. MTF - Medizinische Task Force des Bundes, Dresden sowie den Einsatzgruppen zusammensetzen", steht in dem Post.

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Für diese Entschlossenheit gab es viele Daumen nach oben.

Titelfoto: Bildmonatge: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa, Feuerwehr Dresden, Marius Becker/dpa

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