Gibt es künftig Gender-Sonderzeichen in Schulen? So hat Sachsen entschieden

Dresden - An sächsischen Schulen sollen künftig keine Sonderzeichen für eine geschlechterneutrale Sprache mehr verwendet werden.

An sächsischen Schulen sollen künftig keine Sonderzeichen für eine geschlechterneutrale Sprache mehr verwendet werden.
An sächsischen Schulen sollen künftig keine Sonderzeichen für eine geschlechterneutrale Sprache mehr verwendet werden.  © Uli Deck/dpa

Ein entsprechendes Schreiben an die Schulleiter sei vor Beginn des neuen Schuljahres verschickt worden, erklärte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag auf Anfrage. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Dabei geht es etwa um offizielle Schreiben, Briefe an die Eltern sowie Unterrichtsmaterialien. Laut Handlungsempfehlung soll dabei gänzlich auf Zeichen wie Gendersternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich verzichtet werden.

Diese Sonderzeichen erfüllten weder die Kriterien für eine gendergerechte Schreibung, noch entspreche sie den aktuellen Festlegungen des Amtlichen Regelwerks, hieß es in dem Schreiben.

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Stattdessen empfiehlt das Ministerium die Verwendung von Paarformen wie "Schülerinnen und Schüler" oder geschlechtsneutrale Formulierungen, etwa Lehrkräfte.

Ziel sei eine gendergerechte und verständliche Sprache, hieß es.

Mit der Regelung soll vor allem Klarheit geschaffen werden, betonte eine Sprecherin. Es soll aber weder Kontrollen noch Sanktionen geben.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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