Grüne Scholle wieder im Trend: Kleingärten in Sachsen beliebt wie nie!

Dresden - Die Corona-Pandemie hat der Kleingarten-Bewegung einen ungeahnten Aufschwung beschert.

Tommy Brumm (53) ist der Chef von Sachsens Kleingärtnern.
Tommy Brumm (53) ist der Chef von Sachsens Kleingärtnern.  © dpa/Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

Erholung ist nicht mehr überall ungezwungen möglich. Zudem gibt es Reisebeschränkungen. Viele sehen im Kleingarten eine Alternative. Nicht nur in großen Städten.

"Das vergangene Jahr ist bei der Mitgliederzahl praktisch eine Nullrunde gewesen", sagte Sachsens Gartenverbands-Chef Tommy Brumm (53).

Seinen Angaben zufolge sind im Verband mit seinen 3670 Kleingartenvereinen aktuell 196.821 Mitglieder organisiert. Das seien nur 26 weniger als vor zwölf Monaten.

Vor Corona ist der Verband laut Brumm jährlich um etwa 2000 bis 3000 Mitglieder geschrumpft. Von Leerstand seien vor allem die Kleingartenkolonien in eher ländlich geprägten Regionen in Ost- oder auch Westsachsen betroffen.

Während der Pandemie hat Brumm zufolge die Nachfrage nach Kleingärten jedoch auch auf dem Land wieder angezogen. "Möglicherweise sind die Gärten so etwas wie ein Überdruckventil."

Schrebergärten sind wieder in: Gerade in der Corona-Pandemie wünschten sich viele Sachsen ein eigenes Kleinod.
Schrebergärten sind wieder in: Gerade in der Corona-Pandemie wünschten sich viele Sachsen ein eigenes Kleinod.  © dpa/Fredrik von Erichsen

Brumm hofft, dass die Nachfrage nach Kleingärten auch in diesem Jahr bleibt.

Titelfoto: Montage: dpa/Fredrik von Erichsen, dpa/Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

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