Hunderte Beschäftigte für höhere Löhne: Streiks in Sachsens Groß- und Außenhandel

Borna/Leipzig - Seit Mai haben mehrere Hundert Beschäftigte im sächsischen Groß- und Außenhandel für eine bessere Entlohnung gestreikt.

Im sächsischen Groß- und Außenhandel wurde seit Mai bereits 15 Mal gestreikt. (Symbolbild)
Im sächsischen Groß- und Außenhandel wurde seit Mai bereits 15 Mal gestreikt. (Symbolbild)  © Christoph Soeder/dpa

Im Zuge von Tarifverhandlungen gab es insgesamt 15 Aktionen in Lagern und Betrieben, wie ein ver.di-Sprecher in Leipzig auf Anfrage sagte.

Am Dienstag befand sich seit dem frühen Morgen fast die Hälfte der Belegschaft im Logistikzentrum der Firma Lekkerland in Borna (Landkreis Leipzig) im Ausstand.

Das Tarifniveau in Sachsen sei deutlich niedriger, Gehälter und Löhne müssten "endlich deutlich erhöht werden", sagte der Verhandlungsführer von verdi, Jörg Lauenroth-Mago.

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Die Gewerkschaft fordert ein Euro mehr pro Arbeitsstunde sowie 70 Euro mehr im Monat für Lehrlinge und einen Sachsenzuschlag, rückwirkend ab Mai und bis Ende April 2022.

Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 5. November sind laut Lauenroth-Mago weitere Streiks geplant.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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