Immer mehr Sachsen wegen Corona besorgt

Dresden - Sachsen verzeichnet weiterhin mit Abstand die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer.

Die Pandemie ist ein chronischer Stressfaktor: Die Hoffnung der meisten Befragten (62 Prozent) beruht darauf, dass der Impfstoff Corona stoppen kann.
Die Pandemie ist ein chronischer Stressfaktor: Die Hoffnung der meisten Befragten (62 Prozent) beruht darauf, dass der Impfstoff Corona stoppen kann.  © imago images/Westend61

Gestern wies das Robert Koch-Institut für den Freistaat 341,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aus - 6,7 mehr als am Vortag.

Im Vogtlandkreis erhöhte sich der Wert um 66,8 auf 885,4. Damit ist die Region weiterhin trauriger Negativ-Spitzenreiter in Deutschland.

Im Landkreis Meißen auf dem zweiten Rang ging er um knapp 20 auf 594,1 zurück. Bundesweiter Durchschnittswert: 141,2.

Die Sachsen sind wegen des Anstiegs zunehmend um ihre und die Gesundheit ihrer Familie besorgt.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa befürchtet zudem knapp die Hälfte der Befragten Firmeninsolvenzen, Jobverlust und Existenznöte.

Etwa jeder Zehnte rechnet damit, 2021 mit Hartz IV leben zu müssen.

Jeder Dritte glaubt, dass die Wirtschaft die Pandemie mit Staatshilfen gut übersteht. 46 Prozent - darunter vor allem AfD-Wähler - sehen das politische System in Deutschland wanken.

Titelfoto: imago images/Westend61

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