Impfstoff wird in Sachsen knapp: Helfer werden nach Hause geschickt

Dresden - Der ohnehin schon knappe Corona-Impfstoff wird nächste Woche auch in Sachsen noch knapper. Der Hersteller Biontech kann nicht in vollem Umfang liefern.

Leer: Sachsens Impfzentren arbeiten derzeit nur mit halber Kraft, weil der Impfstoff fehlt.
Leer: Sachsens Impfzentren arbeiten derzeit nur mit halber Kraft, weil der Impfstoff fehlt.  © imago images/Peter Endig

Kurzzeitige Engpässe gab es bereits in dieser Woche. Am Dienstag mussten im Impfzentrum Riesa die Vormittagstermine kurzfristig auf den Nachmittag verschoben werden.

In Annaberg-Buchholz wurden die Helfer früher nach Hause geschickt.

Aber: "Alle anberaumten Impftermine konnten auch durchgeführt werden", sagte DRK-Sprecher Kai Kranich (38) auf Anfrage.

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Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) hatte zu Beginn der Woche erklärt, der Impfstoff in den Zentren reiche noch bis Montag nächster Woche.

Nicht gerade gelegen kommt da die Ankündigung von Biontech/Pfizer, ausgerechnet ab Montag weniger liefern zu können als geplant.

Statt 34.125  Dosen, bezogen auf fünf mögliche je Ampulle, sollen nur 29.250 Dosen in Sachsen ankommen.

Hintergrund sind Umbauten im belgischen Pfizer-Werk. Wegen des Lieferengpasses können vorerst keine neuen Impftermine vergeben werden.

Titelfoto: imago images/Peter Endig

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