Impfungen mit AstraZeneca wieder in allen sächsischen Impfzentren möglich!

Dresden - Gute Neuigkeiten: In allen sächsischen Impfzentren sind laut dem Deutschen Roten Kreuz Sachsen wieder Erstimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca für Menschen, die älter als 60 Jahre alt sind, möglich!

Menschen stehen vor dem Impfzentrum in Dresden Schlange.
Menschen stehen vor dem Impfzentrum in Dresden Schlange.  © Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Für einige Zeit waren Impfungen mit AstraZeneca nur in den drei Großstädten Sachsens und nur in den Arztpraxen möglich. Doch das hat sich geändert!

Termine dafür wurden bereits vergangenen Freitag (14. Mai) im Onlineportal freigeschaltet, teilte das DRK mit. Derzeit seien in den Impfzentren in Annaberg, Löbau und Mittweida noch Termine frei.

An drei Tagen der Woche (montags ab 12 Uhr, mittwochs ab 8 Uhr und freitags ab 18 Uhr) werden in Abhängigkeit der Kapazitäten in den Impfzentren neue Erstimpftermine im Buchungsportal freigeschaltet.

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Zudem laufen aktuell die Vorbereitungen dafür, dass Termine mit dem Impfstoff Vaxzevria des Herstellers AstraZeneca auch für Menschen zwischen 40 und 59 Jahren möglich sind. Während der Buchung sollte dies aber unbedingt als Wunsch angegeben werden.

Das DRK betont, dass die Priorisierung für den Impfstoff in den Impfzentren nicht aufgehoben wurde. Das bedeutet also, dass Personen in der Altersgruppe 40 bis 59 eine Impfberechtigung benötigen.

Zweitimpfung für unter 60-Jährige mit AstraZeneca-Impfstoff in Impfzentren möglich

Impfungen mit AstraZeneca sind ab sofort in sächsischen Impfzentren wieder möglich.
Impfungen mit AstraZeneca sind ab sofort in sächsischen Impfzentren wieder möglich.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Zweitimpfungen sind aktuell bei Menschen über 60 mit dem Impfstoff Vaxzevria und bei Menschen unter 60 Jahren mit einem mRNA-Impfstoff in den Impfzentren möglich.

Das ist neu: Unter 60-Jährige, die den ausdrücklichen Wunsch haben, sich bei der Zweitimpfung mit einem Impfstoff von AstraZeneca impfen zu lassen, sollen nach Absprache mit dem Arzt und in Abhängigkeit der Verfügbarkeit des Impfstoffes, nun die Möglichkeit dazu bekommen.

Ob die Zweitimpfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff nach dem 31. Juli in den Impfzentren aber stattfinden können, ist noch nicht ausreichend geklärt. Grund dafür ist, dass die elf Impfzentren außerhalb der kreisfreien Städte nur bis 31. Juli geöffnet bleiben sollen.

Titelfoto: Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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