Impfzentren schließen im Juni: 4000 Ärzte sollen dann in Sachsen ran

Dresden - Keiner will AstraZeneca. Wann kommt Sputnik V? Jetzt darf jeder! - Momentan überschlagen sich die Meldungen in Sachen Impfen. Dazu passt das: Die sächsischen Impfzentren schließen Ende Juni. Und dann?
Auslaufmodell: Sachsens Impfzentren schließen Ende Juni (im Foto: Impfzentrum Chemnitz in der Richard-Hartmann-Halle).
Auslaufmodell: Sachsens Impfzentren schließen Ende Juni (im Foto: Impfzentrum Chemnitz in der Richard-Hartmann-Halle).  © Kristin Schmidt

Klare Antwort der Staatsregierung: Dann wird vor allem in den Arztpraxen geimpft. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) erklärte, setzt Sachsen ab Juli vor allem auf Ärzte mit eigener Praxis. Momentan impfen mehr als 1800 Ärzte im Freistaat, vor allem Hausärzte.

Künftig sollen auch mehr Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie Fach- und Betriebsärzte mitmachen. Perspektivisch könnten so circa 4000 Ärzte im Freistaat Impfungen vornehmen.

"Dafür werden sukzessive (Impfstoff-)Mengen aufgebaut", sagte Petra Köpping. Aktuell wird vor allem Biontech verimpft. Laut DRK Sachsen stehen nur für die drei großen Impfzentren in Dresden, Leipzig und Chemnitz jeweils 200 Dosen AstraZeneca zur Verfügung.

Für diese drei Impfzentren könnte es übrigens auch im Juli weitergehen. Die Entscheidung darüber soll in der Kabinettssitzung in der nächsten Woche getroffen werden.

Schon jetzt impfen Arztpraxen, ab Juni sollen sie die Hauptrolle beim Impfen spielen.
Schon jetzt impfen Arztpraxen, ab Juni sollen sie die Hauptrolle beim Impfen spielen.  © dpa/Hendrik Schmidt

Jetzt schon sicher: Weitergehen wird es für die mobilen Impfteams - 30 sind derzeit im Einsatz.

Titelfoto: dpa/Hendrik Schmidt

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0