In Sachsens Freizeitparks gibt's tolle Neuigkeiten

Sachsen - Hinaus zur großen Familienbespaßung! Traditionell nutzen Sachsens Freizeitparks und Unterhaltungsanbieter das Osterwochenende für die Eröffnung der Ausflugssaison - normalerweise. 

Aus leidlich bekannten Gründen fällt der Auftakt in diesem Jahr aus. Und dabei haben sich die Veranstalter in den letzten Wochen größte Mühe gegeben, dem Publikum wieder einige Neuheiten und Überraschungen zu bieten. Worauf Ihr Euch freuen können, wenn es endlich wieder losgeht, haben wir hier zusammengestellt.

Kulturinsel-Einsiedel

Die Baumhaussauna in der geheimen Welt von Turisede.
Die Baumhaussauna in der geheimen Welt von Turisede.  © PR/Kulturinsel-Einsiedel

Die beste Saison seit Bestehen stand ins Haus: 25 Prozent mehr Buchungen als im Vorjahr. 

Doch dann flatterten die Stornierungen und Absagen auf die Kulturinsel. 

Dabei wurden auch in diesem Jahr zahlreiche neue Überraschungen in die geheime Welt von Turisede gezaubert: Das Faulenzentrum erhielt eine Baumhaus-Sauna und ein Bierbad (unten), das Erdhaus eine Hochzeits-Suite. 

Und das erste Baumhaus-Hotel Deutschlands wurde nach 15 Jahren saniert. 

Saurierpark Kleinwelka

Gärtnermeister Rayk Schulze (29) putzt dem Allosaurus die Zähne.
Gärtnermeister Rayk Schulze (29) putzt dem Allosaurus die Zähne.  © Norbert Neumann

Zahnpflege für den Allosaurus - auch im Saurierpark sind die Wege geputzt, die Hecken gestutzt und die Bänke frisch gestrichen. 

Das Bewässerungssystem der "Vergessenen Welt" wurde komplett umgestaltet. 

Auch die Sanitärräume wurden frisch saniert und mit Wickeltischen ausgestattet. 

Obendrein übernahm man in diesem Jahr noch den benachbarten Irrgarten, der gerade für die Saison vorbereitet wird. 

Trotz Schließung sind die Mitarbeiter hoch motiviert.

Findlingspark Nochten

Besucher gehen im Findlingspark Nochten durch den angelegten Garten.
Besucher gehen im Findlingspark Nochten durch den angelegten Garten.  © dpa/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB

Die meiste Energie steckte man im Findlingspark in die Gestaltung und den Aufbau der neuen Dauerausstellung "Eisig, riesig, spannend - Abenteuer Eiszeit". 

Sie erklärt spielerisch die Geschichte der Findlinge. 

Dafür flossen richtig viel Geld und Herzblut. 

Als die Ausstellung eröffnet werden sollte, kam die Abschließ-Verordnung. 

Die 21 Mitarbeiter harren derzeit in Kurzarbeit aus und werden um den Lohn ihrer Mühe gebracht: In den Steingärten blüht es gerade so schön!

Sonnenland Lichtenau

Geschäftsführerin Manuela Schleith am neuen Kinderkarusell "Hasenhüpfer".
Geschäftsführerin Manuela Schleith am neuen Kinderkarusell "Hasenhüpfer".  © Maik Börner

Indoor, Outdoor - überall im Sonnenlandpark hat man neue Attraktionen gebastelt. 

So wurde eine 600 Quadratmeter große Spielwelt über vier Etagen gestaltet. 

Dazu kommt der Hasenhüpfer, ein Kleinstkinder-Karussell für Knirpse ab zwei Jahren. 

Deutschlands größter Rutschenturm erhielt zwei weitere rasante Abfahrten. 

Chefin Manuela Schleith: "Die Unsicherheit macht uns am meisten zu schaffen." 

Sonne lacht überm Sonnenland, Kinderlachen hört man nicht.

Klein-Erzgebirge

Horst Drichelt, Vereinsvorsitzender des Miniaturparks Klein-Erzgebirge, ist mit Arbeiten am neuen Areal, dem Alten böhmischen Steig, beschäftigt.
Horst Drichelt, Vereinsvorsitzender des Miniaturparks Klein-Erzgebirge, ist mit Arbeiten am neuen Areal, dem Alten böhmischen Steig, beschäftigt.  © Kristin Schmidt

Hunderte Modelle wurden in Oederan wieder liebevoll auf Vordermann gebracht und aufgestellt. 

Im Winter hatte man weiter an dem riesigen Projekt "Alter Böhmischer Weg" gebastelt. 

Der stellt die alte Handelsstraße von Waldheim über den Erzgebirgskamm nach Brünn nach. 

Neu hinzu kamen jetzt die JVA-Kirche von Waldheim, der ehemalige Aussichtsturm von Oederan und die Camera Obscura aus Hainichen. 

Jetzt fehlt nur noch die Freigabe durch die Politik, um die Neuheiten zu präsentieren.

Freizeitpark Plohn

Ein neuer Dino erreicht den Freizeitpark Plohn.
Ein neuer Dino erreicht den Freizeitpark Plohn.  © PR/Freizeitpark Plohn

Nach der Mega-Investition in die riesige Achterbahn "Dynamite" im vergangenen Jahr konzentrierte man sich jetzt auf die Pflege und den Ausbau der vorhandenen Parkareale. 

Die größte Umgestaltung gab es dabei im Dinoland - hier wurden auch einige Objekte neu hinzugefügt.

Bei der Wartung der schon etwas älteren Holzachterbahn "El Toro" kümmerte man sich besonders um den Sitzkomfort. 

Man hofft, dass der Park nicht erst zu den "Mystischen Mittsommernächten" eröffnet wird. 

Kleine Sächsische Schweiz

Jens Große (l.) und Jan Lorenz an der neu entstehenden Attraktion Schwarzbachbahn.
Jens Große (l.) und Jan Lorenz an der neu entstehenden Attraktion Schwarzbachbahn.  © Marko Förster

Im Miniaturpark in Dorf Wehlen werkelt man derzeit an der neuesten Attraktion: die Miniaturausgabe der Schwarzbachbahn - mit Maulbergtunnel und Bahnhof Lohsdorf. 

Auch die Bahn, in der die Kinder sitzen können, wurde wieder aufgepeppt und neu gestrichen. 

Weil es in den letzten Jahren nach Starkregen immer wieder Verschlammungen gab, wurden hunderte Meter Rohre verlegt, um die Wege zu sichern. 

Auch ohne Besucher macht sich die Kleine Sächsische Schweiz schon mal schön. 

Krabat-Mühle

Marka Suchy (l.), Magdalena Schaffe und Tobias Zschieschick zeigen hier an Ort und Stelle symbolisch, welche Schritte bis zum fertigen Brot nötig sind.
Marka Suchy (l.), Magdalena Schaffe und Tobias Zschieschick zeigen hier an Ort und Stelle symbolisch, welche Schritte bis zum fertigen Brot nötig sind.  © Gernot Menzel

In Schwarzkollm bangt man derzeit, in welchem Rahmen die Krabat-Festspiele in diesem Jahr überhaupt stattfinden können. 

Derweil putzt man die altehrwürdigen Stuben mit Leinöl und hält sich mit dem Verkauf leckerer Buttermilchplinsen über Wasser. 

In den kommenden Tagen soll aber der Spatenstich für ein regionaltypisches Brotbackhaus erfolgen - die neueste Attraktion der Krabat-Mühle. 

Hierfür werden aber auch noch einige Spenden gebraucht.

Schlösserland Sachsen

Die Schlösserland-Ausstellung "Mythos August" in Moritzburg öffnet später.
Die Schlösserland-Ausstellung "Mythos August" in Moritzburg öffnet später.  © PR/Schlösserland Sachsen

Die Ausstellung in Moritzburg ist bereits aufgebaut, die Vitrinen wurden auf Hochglanz poliert und die Eintrittskarten gedruckt. 

Nur "Mythos August", das Highlight des Schlösserlandes in diesem Jahr, bleibt den Besuchern vorerst vorenthalten. 

Wer also wissen möchte, ob August der Starke wirklich ein Hufeisen zerbrochen hat, muss noch warten. 

Die anderen Schlösser soll man jetzt vom Sofa aus besuchen, die Rundgänge wurden auf einer Internetseite zusammengefasst: www.schloesserland-sachsen.de

Titelfoto: PR/Kulturinsel-Einsiedel, Kristin Schmidt, Norbert Neumann

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0