Jetzt funken auch Rona und Lea mit: Weitere Sender für Sachsens Wölfe

Dresden - Die Wölfe fühlen sich wohl in Sachsen und breiten sich immer weiter aus: Um den Überblick über das Treiben der Jäger zu behalten, werden sie auf Schritt und Tritt beobachtet.

Wölfin Cora erhielt im März ein Halsband, das mit einem Sender ausgestattet ist.
Wölfin Cora erhielt im März ein Halsband, das mit einem Sender ausgestattet ist.  © LUPUS

Den Fähen "Cora", "Rona" und "Lea" wurde im März jeweils ein Sendehalsband umgelegt, teilte das Landesumweltamt am Donnerstag mit.

Die erste Auswertung der Daten hat ergeben, dass die Tiere vorwiegend im Ostteil des Truppenübungsplatzes Oberlausitz herumstreunen.

"Mithilfe der Standortdaten einzelner Wölfe ist es in Gebieten mit einer hohen Dichte an Wolfsrudeln wie der Oberlausitz möglich, territoriale Verschiebungen und Neugründungen von Wolfsterritorien schnell nachzuvollziehen", erklärt Sprecherin Karin Bernhardt (59).

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"Cora" ist ihren Sender allerdings schon wieder los: Nach kurzer Zeit sendete sie keine Bewegungssignale mehr, dann wurde ihr zerbissenes Halsband entdeckt.

Wahrscheinlich hat die Wölfin es bei Rangeleien mit einem anderen Rudelmitglied verloren. Die anderen beiden Tiere tragen die Tracker im besten Fall noch etwa zwei Jahre mit sich herum.

Die Wildkamera des Truppenübungsplatz Oberlausitz zeigt die im Dunkeln umherstreunende Cora.
Die Wildkamera des Truppenübungsplatz Oberlausitz zeigt die im Dunkeln umherstreunende Cora.  © LUPUS
Das Halsband von Cora wurde zerbissen aufgefunden.
Das Halsband von Cora wurde zerbissen aufgefunden.  © LUPUS

Danach ist der Akku leer, und die Halsbänder lösen sich automatisch.

Titelfoto: LUPUS

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