Kein AstraZeneca-Impfstoff für unter 60-Jährige mehr in Sachsen: Das passiert mit den Impfterminen

Dresden - Auch in Sachsen soll der Corona-Impfstoff von AstraZeneca künftig nur noch für Personen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Das Deutsche Rote Kreuz bestätigt, dass alle vereinbarten Erstimpftermine dennoch durchgeführt werden können.

Eine Spritze mit dem Präparat von AstraZeneca wird für die Impfung vorbereitet. Das Vakzin sollen in Sachsen künftig nur noch Personen ab 60 Jahren bekommen.
Eine Spritze mit dem Präparat von AstraZeneca wird für die Impfung vorbereitet. Das Vakzin sollen in Sachsen künftig nur noch Personen ab 60 Jahren bekommen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Dabei werden zwei Handhabungsweisen unterschieden.

Einerseits gilt ab dem 1. April, dass alle bis auf Weiteres vereinbarten Erstimpftermine in den sächsischen Impfzentren mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna durchgeführt werden, unabhängig von Alter und Geschlecht.

Übergangsweise gilt für Mittwoch, den 31. März, dass Personen, die jünger als 60 Jahre sind, den Impfstoff von Biontech oder Moderna angeboten bekommen.

Die vereinbarten Termine von Personen ab 60 Jahren sollen bestehen bleiben.

Sollte diese den Impfermin nicht wahrnehmen, soll ihnen automatisch und schriftlich in der Woche nach Ostern ein neue Impfterminangebot zugesendet werden.

Gleiches gilt für Impfungen in Pflegeeinrichtungen und rollenden Impfzentren.

"Ab dem 6. April war geplant die Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca zu beginnen. Ob und wie dies erfolgen kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben", informiert Kai Kranich, Pressesprecher des DRK Landesverbands Sachsen in einer Mitteilung.

Am Dienstagabend hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen, dass ab dem morgigen Mittwoch der der Corona-Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Menschen ab 60 Jahren eingesetzt werden soll. Zuvor hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) eine Impf-Verfahrensweise nach diesem Grundsatz empfohlen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0