Keine Chance für Schleichweg-Brummis von der A4: Polizei schickt Hunderte Laster zurück

Wilsdruff/Nossen - In dieser Woche hatten Brummis keine Chance, das stauverstopfte Autobahndreieck Nossen über die S36 zu umfahren. Die Polizei setzte das Durchfahrtsverbot durch und schickte 472 Laster zurück auf die A14 oder die B173.

Knapp 500 Brummis schickte die Polizei im Wochenverlauf zurück auf die Autobahn.
Knapp 500 Brummis schickte die Polizei im Wochenverlauf zurück auf die Autobahn.  © LausitzNews/Jonas Schöne

Seit Montag, 6 Uhr, bis Freitag, 14 Uhr, kontrollierten Polizisten der sächsischen Landes- und Bereitschaftspolizei an zwei Punkten in Deutschenbora und Wilsdruff insgesamt 1076 Laster.

Rund die Hälfte durfte weiterfahren, weil Lieferverkehr erlaubt ist. Wer die S36 als Schleichweg nutzte, hatte keine Chance.

Verkehrspolizei-Chef Gerald Baier (44): "Die Lkw-Fahrer akzeptieren unsere Kontrollen, es gibt nur selten Diskussionen."

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In der ersten Wochenhälfte wurden die meisten Brummis am Kontrollpunkt in Wilsdruff registriert, weil der Schwerlastverkehr auf den Autobahnen hauptsächlich in Richtung Chemnitz unterwegs ist. Ab Donnerstag nimmt der Schwerlastverkehr in Richtung Görlitz zu und damit die Brummi-Rückweisungen in Deutschenbora.

Die Kontrollen werden auch in der nächsten Woche an diesen Punkten in zwei Schichten mit je 20 Beamten fortgesetzt. Auch für danach kündigt Baier Kontrollen "mobil und stichprobenweise" an.

Verkehrspolizeichef Gerald Baier (44) will die Kontrollen auch mobil fortsetzen.
Verkehrspolizeichef Gerald Baier (44) will die Kontrollen auch mobil fortsetzen.  © Holm Helis

Das Durchfahrtsverbot war vergangene Woche bis zur Aufhebung der A4-Baustelle am 22. August beschlossen worden.

Titelfoto: LausitzNews/Jonas Schöne

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