Kretschmer hält Lockdown-Verlängerung in Sachsen für "unvermeidbar"

Dresden - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) spricht sich klar und deutlich für einen über den 10. Januar hinaus verlängerten Corona-Lockdown aus.

Michael Kretschmer (45, CDU) will in der Corona-Pandemie Konsequenz und Nervenstärke zeigen.
Michael Kretschmer (45, CDU) will in der Corona-Pandemie Konsequenz und Nervenstärke zeigen.  © dpa/zb/Robert Michael

"Es ist uns in Deutschland gelungen, durch den Lockdown im Dezember den rapiden Anstieg der Neuinfektionen abzubremsen", sagte der Regierungschef der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag.

"Allerdings dürfen wir uns nicht in einer falschen Sicherheit wiegen."

Man befinde sich in der härtesten Phase der Pandemie und die Erfahrungen der Nachbarn zeigten, dass frühes Lockern zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionen führt.

"Ich plädiere statt einem Hü und Hott zwischen Lockerungen und Beschränkungen dafür, konsequent zu sein und Nervenstärke zu haben", sagte er.

"Eine Verlängerung des Lockdowns in Sachsen bis mindestens Ende Januar ist daher unvermeidbar."

Am Dienstag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder über die seit Mitte Dezember geltenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens entscheiden.

Titelfoto: dpa/zb/Robert Michael

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