Kretschmer spricht von dramatischer Corona-Lage in Sachsen: "Zeit zu handeln"

Dresden - Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (45, CDU) hat die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie als sehr ernst, aber nicht hoffnungslos beschrieben.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat während der Sitzung des sächsischen Landtages seine Regierungserklärung zur Corona-Pandemie gehalten.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat während der Sitzung des sächsischen Landtages seine Regierungserklärung zur Corona-Pandemie gehalten.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

"Die Situation ist dramatisch, aber immer noch handelbar (engl.)", sagte er am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Landtag in Dresden.

Allerdings brauche man in den kommenden vier Wochen eine deutliche Verhaltensänderung der Menschen. Es gehe darum, die zwischenmenschlichen Kontakte um 80 Prozent zu reduzieren.

Kretschmer verteidigte die von seinem Kabinett getroffenen Schutzmaßnahmen, die wie in anderen Bundesländern eine Einschränkung des öffentlichen Lebens zur Folge haben.

Man müsse jetzt entschieden handeln. Andernfalls verliere man die Kontrolle und habe überhaupt keine Chance mehr.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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