Kurioses Versteckspiel: 40-Jähriger versucht, Polizeikontrolle zu entkommen

Bautzen - Ein 40 Jahre alter Mann versuchte, sich bei der Polizeikontrolle eines Reisebusses vor den Beamten zu verstecken. Erfolgreich war er dabei nicht.

Die Beamten stoppten einen Reisebus bei Bautzen. (Symbolbild)
Die Beamten stoppten einen Reisebus bei Bautzen. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag, dem 29. Juni.

Wie die Bundespolizeiinspektion Ebersbach am Donnerstag mitteilte, hatten die Beamten einen Reisebus gestoppt, welcher Richtung Polen unterwegs gewesen war. Der Bus hielt am A4-Rastplatz Oberlausitz bei Bautzen an.

Die Beamten sammelten die Reisedokumente der Insassen ein und überprüften diese in ihrem Streifenfahrzeug. Bei dem Ausweis eines 40-jährigen Mannes aus Georgien stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Krefeld dringend die aktuelle Adresse von ihm benötigte.

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Die Polizisten wollten den Mann daher nach seiner Anschrift befragen. Doch als sie den Bus betraten, war dieser plötzlich verschwunden!

Die Mitreisenden teilten mit, dass der 40-Jährige während der Kontrolle den Bus verlassen hatte. Kurzerhand suchten die Beamten die nähere Umgebung des Fahrzeuges ab.

Und siehe da, sie wurden fündig: Der Georgier hatte sich hinter einem Gebüsch versteckt.

40-Jähriger versteckte sich aus Angst vor der Polizei

Bei der Kontrolle eines Ausweises wurden die Beamten stutzig. (Symbolbild)
Bei der Kontrolle eines Ausweises wurden die Beamten stutzig. (Symbolbild)  © Marc Müller/dpa

Der Mann gab an, Angst gehabt zu haben. Denn er hatte sich nur noch einen einzigen Tag im Schengenraum aufhalten dürfen und fürchtete bereits vor Ablauf der Frist Konsequenzen.

Davor hätte er keine Angst zu haben brauchen. Doch als die Beamten sein Gepäck kontrollierten, fanden sie Hinweise, dass der Mann wohl ohne Erlaubnis in Deutschland gearbeitet hatte.

Der 40-Jährige wurde daher in Gewahrsam genommen und erhielt eine Anzeige. Er wurde aufgefordert, Deutschland zu verlassen.

Titelfoto: Marc Müller/dpa

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